Thailand 2006


Abflug war nachmittags ab Düsseldorf, via Rhodos nach Bangkok. In Rhodos haben wir die Hälfte der Passagiere rausgelassen und aufgetankt, dann hatten wir das Flugzeug fast leer für uns. Das war doch recht entspannt.
Morgens gegen 10.00 Uhr Ortszeit landeten wir in Bangkok, Gepäck holen und rüber zum nationalen Teil des Airports und dort wieder einchecken für den Weiterflug nach Samui. Dort hatten wir dann 2 1/2 Stunden Wartezeit bis der Bangkok Air Flieger nach Samui ging. Das einzig positive daran war die „Cortest Corner“ , eine Ecke in der Wartelounge, wo man sich mit Getränken und Snacks versorgen konnte, gratis natürlich. Absolut klasse Service der Thai’s.
Zwischendurch mußte mein Mann mal rauchen gehen, da wir im Flughafen nichts passendes gefunden hatten, ging er nach draußen……….und ich hinterher, dachte ich…….bis ich gegen eine „Wand “ lief……….war das heiß und feucht draußen, mir brach augenblicklich der Schweiß aus……….und das änderte sich auch in den nächsten 14 Tagen nicht. Nachts haben wir mit Hilfe der Klimaanlage die Zimmertemperatur auf 28 Grad runtergekühlt, ohne waren es ca. 30-32 Grad draußen, tagsüber so um die 40 Grad. Trotzdem haben wir ein paar Touren unternommen und sind auch so über die Insel getuckert, meistens mit Taxis (klimatisiert). Wir sind im nördlichen Teil der Insel, Bophut Beach, im Lawana resort Hotel (karte) sehr zufrieden gewesen. Es sind ca. 40 Bungalows in einem wunderschön angelegten Garten. Die Anlage und auch das Restaurant sind sehr zu empfehlen, das Essen ist wirklich sehr gut und wie überall sehr preiswert. Auch zum Frühstück gabs alles, was man sich so vorstellen konnte.
Das einzigste, was dann doch ein wenig gestört hatte, dass es tatsächlich wieder mal deutsche Touris gab, die mitten in der Nacht aufstehen mußten, um sich einen entsprechenden Platz (immer den gleichen)am Pool zu reservieren (auch wenn man nicht anwesend war), obwohl es dort nie voll war………das war für uns dann wieder mal das K.O. Kriterium wo wir dann letztendlich lieber unterwegs waren, als dort zu liegen.
Unsere erste Tour war eine Jeep Safari ins Landesinnere, auf den höchsten Punkt (635m) hoch. Zuerst zwei Wasserfälle, wo man am zweiten baden konnte (herrlich) , dann weiter zum mumifizierten Mönch mit Tempel, Magic Garden mitten im Dschungel, mittags zum Pfahlbautenrestaurant mitten am Berg und zum höchsten Punkt mittels ausgewaschener unwegsamer Sandpisten mit Löchern , tief wie Krater. Danach sind wir durch die Hauptstadt Nathon wieder Richtung Bophut und am Nachmittag ins Hotel gefahren. Und direkt ne Runde im Pool gedreht, ich habe übrigens jedes Wasserloch mitgenommen, was ich gesehen habe, es war einfach zu schwülwarm.
Die zweite Tour war eine Speedboottour rund um die Nachbarinsel Koh Panghan mit Schnorcheln, im Wasserfall baden, mittagessen, wieder baden und wunderschöne Sandstrände (auch den mit den berüchtigten Full-Moon-Partys) anfahren. Machte irre Spass, dazu noch ne superklasse Truppe Touris an Bord und unsere Fahrer/Führer , Jungs waren sehr gut drauf.

Wir sind dann noch nach Chaweng beach gefahren zum shoppen und um mal das nightlife zu sehen. (nach fünf minuten sehen, nächstes Taxi geschnappt und wieder zum Hotel gefahren……nix für uns)
Dann sind wir noch nach Nathon für einen Tag gewesen zum gucken, essen und shoppen, machte viel spass. Die Hauptstadt hat uns besser gefallen, man hatte nicht das Gefühl, das dort nur Touris rumrannten, obwohl dort ja auch die Fähranleger waren. Buntes Treiben mit viel Flair eben.
Ach ja und den Big Buddha haben wir auch noch angefahren, den man ja auch beim Anflug sehen kann.
So, jetzt kommen die Fotos zum Bericht, ich kommentiere dabei noch ein wenig…….

Wir sind im Norden der Insel im Hotel gewesen und bei unserer Jeep Tour sind wir im Uhrzeiger Sinn rund herum gefahren .


und

Unsere Hotelanlage, rechts und links vom Weg sind die Bungalows.
Unser Bungalow von innen. Sehr nett, nur ein Schrank fehlte, dafür gab es eine Ecke mit Bügeln an ner Stange. Nun ja da merkte man das es kein 5 Sterne Hotel war. Aber uns machte das nichts aus, dafür stimmte alles andere.


es gab riesige Schmetterlinge zu bewundern.
Unser Hotel Pool.

Die Hauptstrasse (Ringstrasse)vor dem Hotel, wenig Verkehr zur Zeit, ansonsten war es immer ein Abenteuer über die Strasse zu kommen. Aber in der Gartenanlage mit den Bungalows war es todesstill, kein Lärm zu hören.

Diverse Orchideen, die überall im Garten wuchen.
und und
Riesiger Oleander.
und
und andere Blumen
Die Hoteleigene Massagestation direkt am Strand mit diversen Verwöhnprogrammen……Maniküre,Pediküre,ThaiMassage,Peeling mit Gurkenmaske etc.

Jeeptour

Zwischenstop Jeeptour und Aussicht genießen.

Wer wollte, konnte auch zum Wasserfall mittels Elefant kommen. War nichts für uns.

Es ging weiter den Berg hoch, und dieses war eine „gute“ Strasse und gepflastert (naja die Löcher konnte man noch umfahren), das hörte aber sehr schnell auf.


Es gab immer irgendwo etwas zu essen zum selberpflücken…..

Und in diesem Riesentreibhaus wuchs alles über die uns bekannten Dimensionen hinaus.

das war schon fast, wie im Schlaraffenland………….Ananas, nur noch schneiden, fertig………..


Der erste Wasserfall in 18m Höhe.(Namuang Wasserfall)



zweiter Wasserfall in 80m Höhe, mit natürlicher Badewanne, sehr zu empfehlen………ich wollte dort nicht wieder raus…..


Tempelanlage beim mumifizierten Mönch. Es war noch vormittag und ich war schon wieder nassgeschwitzt.


Magic Garden. Ein von Mönchen angelegter Steingarten ursprünglich zur Meditation und Ruhe gedacht.

Das ist übrigens unser Jeep gewesen. Wir sassen mit 6 Leuten hinten drauf und anfangs glaubte keiner, das dieses Gefährt wirklich fahren kann, aber wir wurden eines besseren belehrt.


Dort im Kringel sieht man noch das Restaurantdach, welches einfach am Hang auf Pfählen gebaut wurde, mitten in der Botanik. Aber das Essen war superlecker.

Wieder mal die Flora der Insel………….diese riesige Blume bekamen die Frauen am höchsten Punkt dann von unserem Thai Führer geschenkt.

Auch hier am Wegesrand bunte exotische Pflanzen.

Unser Kurztrip in die Hauptstadt Nathon , hier am Pier herrscht reges Treiben.

Und hier unser Kurztrip zur anderen Seite der Insel, nach chaweng beach, dort wo die meisten Hotels nebeneinander liegen und das Nightlife tobt. Man kann es sich mal angucken und auch lecker essen und shoppen gehen, aber dort wohnen möchte ich nicht.

Und der BIG BUDDHA durfte natürlich auch nicht fehlen, eine 12m hohe Figur, die mit Blattgold verziert ist. Schon beeindruckend , wenn man davor steht. Auch hier am Fuss der Statue machen sich natürlich Händler mit diversen Andenken breit, das leckerste war ein winziger Stand, wo man zusehen konnte, wie man einen frischen Orangensaftshake gemixt, gecrasht und gerührt bekam. Und das für weniger, als einen Euro……….

Fisherman’s Village, eine kleine feine Einkaufsstrasse mit viel Flair, direkt am Strand, ca. 1,5 km von unserem Hotel entfernt.

Der Strand von Bophut am Abend.

und wenn es dunkel ist, und alle Hotels ihr Restaurant auf den Strand verlagert haben.

Unser Strandrestaurant wird an unserem letzten Abend zum Original Thaibuffet Abend geschmückt.
und später
und das Buffet ist angerichtet

Und nun unser Bootsausflug rund um die Nachbarinsel Koh Panghan.
Abfahrt vom Strand, direkt unterhalb unseres Hotels.


Die Insel der Rucksacktouris und der übriggebliebenen Hippies.

Einer der schönen Strände der Insel

Unser Boot

Und auch hier gibt es einen Wasserfall, mit Bademöglichkeit. Dieser war um einiges kälter als der auf Samui………aber egal, hinein.
und
Da sind sie, die Hippies………kein Scherz, dort hausten wirklich welche…

der berüchtigte „FullMoonParty“ Strandabschnitt…..

ein wenig schnorcheln………es gab nicht viel Fisch nur schöne Korallen, die noch intakt waren.
und und
Der Ausflug dauerte den ganzen Tag und war sehr schön, nicht zuletzt wegen unserer einheimischen Mannschaft (4 Jungs), die immer zu Scherzen aufgelegt war und sehr informativ berichten konnte

Frühmorgens am Abreisetag kam prompt das passende Wetter, welches uns bis heute nicht verlassen hat………..Regen!! (Ein Schelm, wer böses dabei denkt…. )

Mein Schlußwort dazu, es hat sich gelohnt, würde ich jederzeit wieder machen, trotz der Hitze und Feuchtigkeit.

Coonie

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