Malediven 2003


Anflug, wie immer ca. 9 1/2 Stunden non stop von Düsseldorf aus nach Male, von dort mit dem Air Taxi (Wasserflugzeug) weiter nach Lily Beach. Eine wunderschöne Insel, mit angelegter Vegetation und schönen Sandwegen.

Flughunde

bei Nacht

Anlegesteg

Leerer Strand

Unser Bungalow

Zeit zum Schlafen gehen!

Teilweise im Inneren der Insel eine angelegte Plantage mit Bananenstauden.

Auf dieser Insel wird ganz an einem Ende gelegen, eine Aufzuchtstation mit Meeresschildkröten geführt.
Hier werden die geschützten und vom Aussterben bedrohten Meeresschildkröten gezogen und dann ab einem

bestimmten Alter freigelassen.
Man kann im seichten Lagunenwasser mit den Schildis zusammen schwimmen, einfach toll sind diese Tiere und erst

recht im tiefen Wasser.

Diesmal stand hier auf der Insel das Schnorcheln an erster Stelle, wir hatten entprechende Neonpren Anzüge mit, wofür ich wirklich dankbar war. Denn man hatte nicht mehr das Problem , sich einen Sonnenbrand zu holen, wenn man beim schnorcheln aus dem Wasser ragte. Und das Hausriff führte in unmittelbarer Nähe um die Insel herum. Es war toll.

Wir haben diesmal zwar nicht soviele Haie gesehen, nur ich wieder mal, direkt am ersten Tag beim Alleingang am Riff schnorcheln, und fotoklicken, kam ganz plötzlich aus der Tiefe ein grauer Riffhai geschossen, wahrscheinlich angelockt durch das Geräusch der Kamera, keine Ahnung. Er drehte dann auch ganz plötzlich ein paar Meter vor mir wieder ab in die Tiefe, aber wieder mal hatte ich keine Chance, ein Foto zu machen *Ärger*.

Dafür gab es am Riff eine ganze Menge von Riesenmuränen.

und Netzmuränen,die ich bis dahin nur im Fernsehen gesehen hatte und auch reichlich Respekt vor diesen Tierchen mitbrachte. Aber wenn man das einmal life erlebt hat, vergißt man alles, das ist einfach unbeschreiblich.

Ich versuche es immer auf Fotos festzuhalten, die ich hier auch anschließend präsentiere, aber es ist kein Ersatz für das Life Erlebnis.

Kaiserfisch

orientalische Süsslippe

Riesendrückerfisch


Leopardendrückerfisch

Halfterfisch
Fischschwarm

Kugelfisch

Ich hatte ja schon im Jahr 2001 (keine Digicam, nur Fotos) Adlerrochen in Formation und einen kleinen weit unter mir dahinsegelnden Manta gesehen, aber als ich diesmal auf Schnorchelsafari am MantaPoint war, war das der Höhepunkt des Urlaubs und zwar in zweierlei Hinsicht. Ich habe dort sehr nahe, sehr viele große Mantas

gesehen ,die gerade zur Fressenszeit durch das Wasser pflügten um Plankton aufzunehmen. Es war unbeschreiblich, wenn ich hätte unter Wasser mit offenem Mund atmen können, mir wäre die Kinnlade bis auf den Grund gefallen. So mußte ich allerdings den Schnorchel festhalten. Leider war das Wasser trübe (Plankton), so dass die Aufnahmen nicht so deutlich sind. Dem einen Manta konnte ich sozusagen von innen bis zum Bauchnabel sehen, weil er unmittelbar vor mir plötzlich auftauchte und das
Maul zwecks Plankton aufriss, der Schnorchler vor mir mußte schnell ausweichen, wäre sonst mit dem Riesentier kollidiert. Die Spanne der Tiere schätze ich mal auf etwas zwischen drei und vier Metern.
Es sieht aus, als wenn sie fliegen würden und das völlig lautlos.
Das war ein unvergesslicher Tag im Wasser und auch für diesen Urlaub mein letzter. Durch das Springen vom Boot ins Wasser, sind Bakterien ins Ohr gespült worden und trotz ausspülen unter der Dusche hatte ich mir eine kräftige Ohrenentzündung geholt, mußte auf die nächste Insel mit dem Boot gefahren werden zum Arzt. Ich war froh, als ich meine Antibiotika nehmen konnte, die Entzündung nachließ und ich wieder schmerzfrei beim Heimflug war. Trotzdem ist es langweilig, fast eine Woche nicht ins Wasser zu dürfen und das auf einer winzig kleinen Insel.
Der Urlaub hatte sich dennoch gelohnt und war einfach super. Jederzeit wieder würde ich dort Urlaub machen. (Nach vorheriger Konsultation meines HNO’s )

Obligatorischer Sonnenuntergang

Airtaxi nach Hause

Coonie



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