Motorradtour Kreta 2005


Endlich Urlaub……

Wir hatten zwei Wochen auf Kreta gebucht Mitte April. Das Motorrad haben wir schon in Deutschland über das Internet reserviert. Eine Enduro, genau richtig, wie sich später herausstellte. Unser Zielort war Rethymnon (Pfeil), das kleine Hotel war etwas ausserhalb (ca. 8 Kilometer) gelegen, direkt am Strand. Der Motorrad Verleih war nur ein paar Meter vom Hotel entfernt, echt praktisch.

Unsere erste Tour führte uns von Rethymnon direkt „gerade“ runter  bis an die Südküste…….nach Plakias. meistens haben wir die „gelben““Strassen“ benutzt, wobei das Wort Strasse dem nicht ganz gerecht wird.

Unsere letzte große Tour war dann Chania. Das erste Mal mit Motorrad und das zweite Mal dann mit klimatisiertem Auto, da es Anfang Mai doch schon sehr heiß wurde. Aber Chania hat mir klasse gefallen, vor allem die Markthalle, wir sind extra morgens früh dort hin gefahren. Aber auch die Altstadt und der Hafen von Chania haben mir gut gefallen mit viel Flair. Mit dem Leihwagen sind wir dann an Chania vorbei noch ein ganzes Stück weiter die Küste entlang.

Unser Ausblick vom Balkon des  Hotelzimmers. Sehr schön, allerdings lag der Balkon im Schatten, so dass es empfindlich kalt war dort länger zu sitzen. Jedenfalls im April

Der erste Ausflug war ein Fussmarsch nach Rethymnon, da wir noch kein Motorrad hatten. Das war dann doch nachher etwasweit gewesen, uns qualmten die Füsse, aber schön wars, wir waren auf der Burg und in der Altstadt, die übrigens sehr schön ist. Und wir haben natürlich einen  Cafe Frapee getrunken, wie so oft in den 14 Tagen in Griechenland. lecker….für mich allerdings mit Vanilleeis…

und….mit Superaussicht…. „RAN AN DIE KANONEN; DIE PIRATEN KOMMEN………“

Dieses Schiff ankerte im Hafen von Rethymnon, am letzten Urlaubstag ist es tatsächlich ausgelaufen und in See gestochen………

Und das Heck vom Piratenschiff……

nein, das bin nicht ich vor dem Schiff……….

Unsere Enduro. Kleine (rauch-)Pause, nee nicht ich, ich habe derweil Modell gestanden (kommt höchst selten vor), jetzt oute ich mich das erste Mal. Das ist also nun Coonie *winke*. Ich hatte natürlich immer den Rucksack mit allem, was man so braucht auf dem Rücken.

Im Hintergrund sieht man schon das grandiose Panorama, es war wirklich schön, wie die fogenden Bilder beweisen, die mal am Strassenrand entstanden sind.

Das war ein Privathaus. Sah von unten aus, wie eine Festung. Oben führte eine ganz schmale Strasse hier herunter.

Auch die gabs hier. Er kam sogar angetrabt, als wir dort Halt machten.

Da sieht man deutlich den Schnee auf den „weißen“ Bergen. Das war auch der grund, weshalb wir nicht die Samaria Schlucht durchwandern konnten. Wegen dem Tauwasser.

Diese Strasse ist noch eine gute Strasse, es kam schlimmer weiter oben in den Bergen. Aber solche Kurven waren ziemlich normal nur die Strassen hatten dann ein Gefälle von 10% und mehr…….und man wußte nie, ob  nun ein Felsbrocken  in Hausgröße oder eine Ziege auf der Strasse liegt, wenn man um die Kurve fährt………*g*

Und hier ging es entlang einer der vielen tollen Schluchten rauf in die Berge. Ich glaube es war die Impros-Schlucht, ca. 8km lang.

Dort unten sieht man die Wanderer. Wir haben von oben an der Strasse fotografiert, schon recht tief gehts da runter.

und auf in Richtung Gipfel……super Ausblick.

Und hier an der Südküste das Frango kastello. Da haben wir dann erst mal Rast gemacht.

Dann haben wir noch die wunderschöne Kurtalioti-Schlucht besucht, wo der gleichnamige Fluss durchfließt. Es führen von der oberen Strasse ca. 200 Stufen hinunter und unten kann man den Fluss als Wasserfälle bewundern, wirklich klasse, der Abstieg und der Aufstieg haben sich gelohnt. Die Stufen sind nicht gleichmäßig und winden sich durch den Berg.

Das war auf dem Weg dorthin, eine Höhle im Felsen…..

Und Tschüss………..Männe bewacht das Mopped……..

Nur ein paar Stufen tiefer …..und wech isser………………

und ganz unten…..steht eine Kirche…..

Und hier unten sind auch die Wasserfälle………………

und…

Nach Heraklion sind wir auch gefahren , und haben Knossos besucht.

Es ist alles abgesperrt auf dem Gelände, so dass man sich nicht frei bewegen konnte, aber bei den vielen Touris war das eh nicht möglich. Aber wenn man schon mal da ist, guckt man es sich auch an. Es war heiß an dem Tag.

Schatten . Und pause unter einem Baum…….Mohn blühte zwischen den Ruinen.

Ein Stück vom Palast.

und….

Und hier  sind wir in Spili, auf dem Dorfplatz gibt es einen brunnen mit 25 Wsserspeiern aus Löwenköpfen.

und von der anderen Seite..

Auf dem Weg nach Chania sind wir nach Georgiupoli und von dort an den Kurna See, der einzige Süsswassersee auf Kreta.

Beindruckend schön. Die Oberfläche war wie ein Spiegel und nichts bewegte sich….

Unten am See gibt es natürlich Tavernen………dort haben wir erst mal einen Frappee getrunken. da es noch früh am Morgen war, waren wir fast allein dort, absolute Ruhe und nur in der Ferne ein Paar Ziegen…….

Und hier sind wir in Chania, es war zu Ostern. Eine wunderschöne Stadt.

Und unten am Hafen, viele Tavernen und Geschäfte.

Und das war unser Auto womit wir dann nach Matala gefahren sind um die legendären Hippi-Höhlen zu sehen. Gott sei dank war das Auto klimatisiert, es war die letzten paar Tage unseres Urlaubs sehr heiß geworden.

Die Bucht von Matala.

Die Höhlen.

Und hier ist der Strand von Rhetymnon, wir sind dran vorbei gefahren in den letzen Tagen unseres Urlaubs, als die Saison begann. *schüttel* grauenhaft………

Und das ist das Piratenschiff, als es an unserem Hotel vorbei schipperte……………

Und der obligatorische Sonnenuntergang…….

Schön wars, und sicher nicht das letzte Mal auf Kreta. Wir haben die Ostseite noch nicht gesehen.

Coonie

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